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‚A Plague Tale – Innocence‘ ist eine atemberaubende Reise für alle Sinne und besonders das Herz (Spielrezension #2)
A Plague Tale - Innocence hatte mich nach dem ersten verschlungenen Trailer schon so hungrig gemacht, dass ich sogleich loszog, um günstig an die neue Mahlzeit zu gelangen. Der heutige, digitale Spielemarkt platzt aus allen Nähten und wirkt auf Neulinge unübersichtlich, undurchdringlich, überfordernd. Wer sich aber eine Expedition zutraut und eine Weile auf den Seiten von Spieletestern und -herstellern unterwegs ist, die großen Spiele-Platformen entdeckt hat und sich dann durch die vielen Genre und Unmengen an Anpreisungen wühlt, fühlt sich unweigerlich an einen orientalischen Basar erinnert. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, was sowohl an den vielen unterschiedlichen Zubereitungsarten, als auch an den mannigfaltigen Gewürzen, mit denen Spiele verfeinert sind,…
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‚Gris‘ bezaubert und umspielt die Sinne (Spielrezension #1)
Ganz sanft gespielte Töne, fast verspielt, aber mit einer nachdenklichen, träumerischen Note, begleiten mich, während ich die ersten Bilder von Gris erlebe, die erste Vorstellung sozusagen, die sich sehr unaufdringlich als Tutorial versteckt und vielmehr als Einführung daherkommt. Schon die musikalische Begleitung von Berlinist hat mich sofort in den Bann gezogen, aber als deutlich wurde, dass die 2D-Welt aus wunderschön gemalten Elementen besteht, hat Gris mich gehabt. Gris ist die Protagonistin, die wir im Spiel auf ihrer Reise steuern, welche sich als tiefsinnig, anspruchsvoll aber wunderschön entpuppt.
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Ein Leben ohne Musik: undenkbar, unvorstellbar, unvollkommen.
Musik ist für mich eine der wertvollsten Errungenschaften der Menschheit. Wer braucht schon Feuer, wenn er sich warm trommeln kann. Hin und her wabernd zwischen aktiver Unterhaltung, sanfter Hintergrundberieselung und machtvollem Einfluss auf unsere Emotionen liegt ihr großer Vorteil in der Vielseitigkeit.
