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Mut
Ich mag hiermit Menschen mit Depressionen Mut mitmachen. 💪Denn Mut braucht es, um die grauen, dunklen Stunden zu durchstehen - trotz allen Seelenschmerzes nach Lichtblicken Ausschau zu halten, um nicht völlig zu verzweifeln. 💡
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Lebenshunger. Ein Podcast über (Schienen-)Suizid, Depressionen und Wahrnehmung. (Teil 6)
Lieber Leser:innen, dieser Beitrag ist Teil 6 der Themenreihe Schienensuizid. Der vorhergehende Beitrag ist folgender: Die Last der unaussprechlichen Trauer. (Teil 5) Wie schön es doch ist, im Leben einen echten, ehrlichen Ja-Moment zu erleben und es nicht nur bei diesem Moment bleibt, sondern hieraus ein Pflänzchen gedeihen kann. In diesem Fall hatte sich aus einem ernsthaften Gespräch mit Sabrina über das Thema Schienensuizid ein längerer Podcast ergeben, der es nun bis zur Veröffentlichung geschafft hat. Danke, liebe Sabrina, für das tolle Gespräch, dein Interesse am diesem Thema und den Mut, es einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
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Depressionen – oder: Wenn du Glück weniger fühlst, als andere.
Seit meinem letzten Blogbeitrag ist so viel Zeit vergangen, dass es sich manchmal anfühlt, als wäre es ein anderes Leben gewesen. Einerseits ist dem auch so, denn ich habe beruflich wie privat die Weichen für einen neuen Fahrweg gestellt, habe neue Menschen in mein Leben gelassen (was es auf allen Ebenen bereichert hat!), viele neue Erkenntnisse gesammelt, Entwicklungen durchgemacht und eben "das Leben gelebt". Und doch ist es andererseits auch so, dass ich natürlich noch Ich bin, mit etwas mehr Farbe und Stabilität im Leben, mehr Freiheit, mehr Lebensfreude, aber dennoch mit alten Themen, Dämonen und Herausforderungen. Gestern sah ich ein Video auf YouTube, welches mir an zwei Stellen die…
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Depressionsblicke
Ein Leben mit Depressionen führt unweigerlich zu Wahrnehmungsverzerrung und Gedanken, die andere (gesunde) Menschen in dieser Form nicht kennen. "Traurig sein" ist eine unzureichende Beschreibung für die Sichtweise, die man als Mensch mit Depressionen haben kann. Hier sind einige Beispiele ...
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Reflektiert | Leben mit Depressionen
oder: Wie ich Depressionen wahrnehme. (01) Für mich wie zu leben, ohne das Leben zu berühren. (02) In Griffnähe ausharrend, ohne zugreifen zu können. (03) Gefühle hinter verschlossenen Türen zu spüren, ohne einen Schlüssel zu besitzen. (04) Dem Spiel des Lebens von der Seitenlinie aus zusehend. (05) Gedankenkreisel bis zur Orientierungslosigkeit. (06) Lebensfreude anderer Menschen durch einen grauen Schleier wahrnehmen. (07) Hochfunktional sein, ohne das Gefühl zu haben, zu funktionieren. (08) Um Menschen nicht zu belasten, platziert man vieles zwischen den Zeilen - auch um selbst nicht belastet zu werden. (09) Ein wichtiges Telefonat kann der Mount Everest sein. (10) Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen sind sich gegenseitig Boden und Samen. (11)…
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Die graue Schwere
Mit Depressionen können Zustände eintreten die sehr belastend sind und wenn wir Menschen helfen wollen, mit ihnen umzugehen braucht es auch mal Innenwelten, die beschrieben werden. Achtung: Triggerwarnung für Menschen mit Depressionen, psychischen Problemen & Suizidalität.
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deN fokuS verliereN
Ich stehe auf, weil ich etwas vor hatte, bleibe nach ein paar Metern stehen und verweile. Was wollte ich nochmal? War es überhaupt wichtig? Der Kloß im Hals meldet sich. Runterschlucken. Kommt wieder. Die aufmunternde Musik, die ich mir dann auf die Ohren lege macht mich nach 1 Minute so wahnsinnig, dass ich fast meinen Kopfhörer in die Ecke pfeffere. Das Karussell beginnt und mit ihm das wahre Lied meines Lebens, jenes, dessen graue Refrains die Endlosschleife des Ergebnisses vom Scheitern darstellen. Mein Lied.
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Man ist kein Depressiver! Man hat Depressionen.
Als ich Torsten Sträter dies sinngemäß während eines Interviews sagen hörte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Meine emotionale Reaktion war deutlich und die meines Ego's entsprechend distanziert: wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Ganz einfach: weil ich mich mit Depressionen identifiziert hatte und es bewusst nicht mehr als Krankheit wahrnahm. Da sitzen also Torsten Sträter und Kurt Krömer in einem Interview (ist am Beitragsende verlinkt) und Krömer spricht Torsten auf seine öffentliche Äußerung an, an Depressionen zu leiden. Es beginnt ein offenes, schnell intimer werdendes und sehr respektvolles Gespräch über die Krankheit Depressionen mit vielen sehr persönlichen Nuancen beider Beteiligten. Es zeigt: öffentlich zu dieser…
