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    Schienensuizid

    Die Last der unaussprechlichen Trauer. (Teil 5)

    Lieber Leser:innen, dieser Beitrag ist Teil 5 der Themenreihe Schienensuizid. Der vorhergehende Beitrag ist folgender: Wenn die Welt still steht. (Teil 4)Am Endes dieses Beitrages sind nachfolgende Beiträge verlinkt. Ich ertappe mich ab dem Tag, als mein Bruder seinen Lebensatem aufgab, mehr und mehr dabei, wie ich meinen Atem anhalte, um der schmerzvollen Wellen zu begegnen, die immer wieder heranrollen. Es heißt nicht umsonst Lebensatem, denn ich gerate in eine Spirale aus wegdrücken, Leben-Anhalten, kämpfen und portionsweiser Akzeptanz dessen, was geschehen ist. Welch' entlarvende Erkenntnis, dass durch völlige Verzweifelung ein Mensch sein Leben loslässt und ich es dadurch (trotzdem) nicht schaffe, meine Blockaden zu durchbrechen. Ebenso ist es mir unverständlich,…