• blank
    Schienensuizid

    Lebenshunger. Ein Podcast über (Schienen-)Suizid, Depressionen und Wahrnehmung. (Teil 6)

    Lieber Leser:innen, dieser Beitrag ist Teil 6 der Themenreihe Schienensuizid. Der vorhergehende Beitrag ist folgender: Die Last der unaussprechlichen Trauer. (Teil 5) Wie schön es doch ist, im Leben einen echten, ehrlichen Ja-Moment zu erleben und es nicht nur bei diesem Moment bleibt, sondern hieraus ein Pflänzchen gedeihen kann. In diesem Fall hatte sich aus einem ernsthaften Gespräch mit Sabrina über das Thema Schienensuizid ein längerer Podcast ergeben, der es nun bis zur Veröffentlichung geschafft hat. Danke, liebe Sabrina, für das tolle Gespräch, dein Interesse am diesem Thema und den Mut, es einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

  • blank
    Grausichten

    Depressionsblicke

    Ein Leben mit Depressionen führt unweigerlich zu Wahrnehmungsverzerrung und Gedanken, die andere (gesunde) Menschen in dieser Form nicht kennen. "Traurig sein" ist eine unzureichende Beschreibung für die Sichtweise, die man als Mensch mit Depressionen haben kann. Hier sind einige Beispiele ...

  • blank
    Grausichten

    Reflektiert | Leben mit Depressionen

    oder: Wie ich Depressionen wahrnehme. (01) Für mich wie zu leben, ohne das Leben zu berühren. (02) In Griffnähe ausharrend, ohne zugreifen zu können. (03) Gefühle hinter verschlossenen Türen zu spüren, ohne einen Schlüssel zu besitzen. (04) Dem Spiel des Lebens von der Seitenlinie aus zusehend. (05) Gedankenkreisel bis zur Orientierungslosigkeit. (06) Lebensfreude anderer Menschen durch einen grauen Schleier wahrnehmen. (07) Hochfunktional sein, ohne das Gefühl zu haben, zu funktionieren. (08) Um Menschen nicht zu belasten, platziert man vieles zwischen den Zeilen - auch um selbst nicht belastet zu werden. (09) Ein wichtiges Telefonat kann der Mount Everest sein. (10) Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen sind sich gegenseitig Boden und Samen. (11)…

  • blank
    Grausichten

    Die graue Schwere

    Mit Depressionen können Zustände eintreten die sehr belastend sind und wenn wir Menschen helfen wollen, mit ihnen umzugehen braucht es auch mal Innenwelten, die beschrieben werden. Achtung: Triggerwarnung für Menschen mit Depressionen, psychischen Problemen & Suizidalität.

  • blank
    Nachgedanken

    Was man von der Corona-Pandemie lernen kann und wo die Grenze erreicht ist.

    Wenn man die Themen Corona, Pandemie, Maßnahmen und Impfen gesamtheitlich betrachtet, muss man attestieren, dass es am Ende dann doch auf die Sp(r)itze getrieben wurde. Manche haben dies mit ihrer Berichterstattung forciert, andere mit ihren Taten unterstützt und wieder andere empfinden alles als Belastung, Bevormundung, Druckausübung und Entrechtung. Auch der Umgang von Impfbefürwortern mit Verschwörungsideologen und Impfgegnern ist grenzgängig, manchmal aus Verzweiflung, manchmal aus Wut, manchmal aber auch aus Überforderung. Vielleicht kann man vieles irgendwie nachvollziehen und Erklärungsversuche finden, aber am Ende müssen unangenehme Fragen geklärt und der Mut gefunden werden, Entscheidungen zu treffen, die das Wohl aller im Auge haben. Das gesundheitliche - nicht das finanzielle. Beachtlich, wie sehr…

  • blank
    Nachgedanken

    Leckgeschlagen: wenn eine Freundschaft untergeht.

    Während der Corona-Zeit habe ich mit manchen Menschen intensive Gespräche geführt und zum Teil emotionale Erfahrungen gemacht, die mich tatsächlich eine Weile nicht ganz losgelassen haben. Was als Aufklärungs- oder vielmehr Aufrüttelversuche zweier Freunde mir gegenüber begann, endete in Rissen und Scherben auf allen Seiten. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, bin neuen Impulsen gegenüber höchst einladend aufgestellt und erfreue mich an jeder neuen Erkenntnis, die ich machen darf. Wahrheiten müssen für mich kausal nachvollziehbar und faktisch überprüfbar sein sowie in Summe für möglichst alle einen positiven Mehrwert besitzen - mal auf die Gründsätze heruntergebrochen. Ein fairer Umgang mit Meinungsfreiheit war mir nie fremd, allerdings habe ich immer auch…

  • blank
    Nachgedanken

    Runter vom Kausal-Sockel oder: komm mit mir ins Aberglaubeland. [Update]

    Zugegeben, wenn es an die haarigen Themen im Leben geht, stehe ich gerne in den Startlöchern für eine gepflegte Diskussion. Dann und wann wird dies zur Herausforderung, weshalb ich stets bemüht bin, mein Gegenüber nicht einfach nur zu beziegen. Ich schätze den anspruchsvollen Austausch von Fakten, Ansichten, Meinungen und mein Herz geht auf, wenn das verhältnismäßig ohne Emotionen auf Sachebene vonstattengeht, zumindest aber ohne Beleidigungen. Für manche Mitmenschen mag ein gepflegter Streit gleichzeitig Lebensqualität bedeuten und wird als reinigendes Gewitter empfunden - ich bin mir nicht sicher, ob ich dem ganz folgen mag. Bestimmt ist es so, dass sich hochkochende Emotionen früher oder später zu einem Punkt auftürmen, an dem…